KMU-Digitalisierung: Viel Potenzial und dringender Handlungsbedarf 0 0

Die Zukunft der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland ist digital. Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Cloud- und Hosting-Anbieters IONOS sind 84 Prozent der Befragten überzeugt: Die Digitalisierung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft jedoch eine Lücke: Nur 52 Prozent der befragten Firmen haben bisher eine Website. Die größten Herausforderungen bei der Digitalisierung: Kosten, Bürokratie und Sicherheitsbedenken.

„Ich habe großen Respekt vor dem, was kleine und mittelgroße Unternehmen Tag für Tag leisten,“ sagt Achim Weiß, CEO von IONOS. „Sie halten unser Land am Laufen – und haben verstanden, dass digitale Sichtbarkeit über ihren Erfolg entscheidet.“ Er appelliert an die KMU, ihrem Innovationswillen aber auch Taten folgen zu lassen: „Eine Website ist kein Luxus, sondern genauso wichtig wie früher ein Telefonanschluss!“ Wer online nicht sichtbar ist, wird nicht mehr lange am Markt bestehen, ist Weiß überzeugt. „Dabei braucht die Wirtschaft in Deutschland und Europa starke digitalisierte KMU – gerade in Zeiten wie diesen.“

Für die Studie befragte YouGov im Januar 2025 bereits zum fünften Mal rund 1.000 Entscheider aus Unternehmen in Deutschland mit bis zu 250 Mitarbeitenden zum Digitalisierungsgrad ihrer Unternehmen.

Herausforderungen durch Kosten und Bürokratie

Themen wie die angespannte Wirtschaftslage und die Diskussion über den Bürokratie-Abbau für Unternehmen beschäftigen auch kleine und mittelgroße Firmen. Der Kostenfaktor bleibt für mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) das größte Hindernis bei der Digitalisierung. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 52 Prozent halten die Bürokratie für einen Bremsklotz, Sicherheits- und Datenschutzbedenken belasten 49 Prozent der Befragten.

„Ich verstehe die Herausforderungen, vor denen KMU stehen. Aber die Annahme, dass Digitalisierung zu komplex, zu teuer, zu unsicher ist, stimmt heute nicht mehr“, so Achim Weiß. „Wir geben Unternehmen einfache und bezahlbare Werkzeuge für ihren digitalen Erfolg an die Hand und stehen für echte digitale Souveränität, die aktuell wichtiger ist denn je. Unsere Lösungen sind DSGVO-konform, entwickelt auf unserem eigenen Tech-Stack – und die Daten bleiben in unseren Rechenzentren in Deutschland und Europa.“

Digitalisierung hilft bei Kundengewinnung

Trotz der Herausforderungen sieht die Mehrheit der befragten Firmen auch große Vorteile in einem eigenen Internetauftritt. 81 Prozent sind der Meinung, dass eine starke Online-Präsenz ihre Sichtbarkeit erhöht, 78 Prozent sehen die Digitalisierung als hilfreich für die Neukundengewinnung an. Ein modernes Firmenimage ist für 75 Prozent wichtig, während je 74 Prozent einen positiven Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und die Umsatzsteigerung erkennen.

Investitionen in die digitale Zukunft

Die Bereitschaft, in die digitale Transformation zu investieren, ist groß. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) möchte die Online-Zusammenarbeit mit Partnern und innerhalb ihrer Unternehmen ausbauen. 42 Prozent planen, ihre Sichtbarkeit im Internet weiter zu erhöhen. Jeweils 25 Prozent der KMU haben Budgets für die eigene Website und für Social Media eingeplant. Auch Künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung: 25 Prozent der KMU wollen in diesem Jahr gezielt in die neue Technologie investieren. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und zeigt, dass KI im Arbeitsalltag von immer mehr Unternehmen ankommt.

Mit digitalen Komplettlösungen – von der Website bis zu integrierten Marketing-Tools – erleichtern Anbieter wie IONOS den Einstieg ins Online-Geschäft. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle: Digitalisierung wird damit so einfach und zugänglich wie nie. Selbst ohne technisches Vorwissen können Unternehmen schnell professionelle Ergebnisse erzielen – ein wichtiger Schritt zur digitalen Teilhabe und Wettbewerbsfähigkeit.

Europäischer Vergleich: Deutschland im Mittelfeld

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland beim Grad der Digitalisierung gleichauf mit Spanien und Frankreich. 52 Prozent der befragten KMU in Deutschland haben eine Website. 52 Prozent verwenden eine E-Mail-Adresse mit Unternehmensdomain und 42 Prozent nutzen Social Media. In Großbritannien sind die Zahlen höher: 75 Prozent der Unternehmen dort verfügen über eine Website, 73 Prozent nutzen eine professionelle E-Mail-Adresse für ihr Unternehmen und 65 Prozent sind auf Social-Media-Kanälen aktiv.

IONOS CEO Achim Weiß ermutigt jeden, die Digitalisierung nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. „Digitalisierung klingt oft so groß, aber für viele Betriebe geht es ganz simpel los – mit einer Website, die funktioniert“, sagt Weiß. „Genau da helfen wir mit Lösungen wie zum Beispiel unserem KI-basierten Homepage-Baukasten, mit dem sich jeder in kürzester Zeit eine professionelle Unternehmenswebsite erstellen kann. Und wir machen moderne Schlüsseltechnologien wie KI und Cloud so einfach und sicher zugänglich, dass sich unsere Kundinnen und Kunden auf das Wesentliche konzentrieren können: ihre Ideen, ihr Kerngeschäft und ihre Kundschaft.“

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von IONOS unter insgesamt ca. 4.500 Entscheidern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Deutschland (1.038 Personen), Großbritannien (1.026 Personen), Spanien (1.000 Personen), Frankreich (804 Personen), den Niederlanden (213 Personen), Schweden (216 Personen) und Polen (214 Personen) im Januar 2025.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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